Wie bekommt man seinen ersten Offshore-Job?
Um Ihren ersten Offshore-Job zu bekommen, müssen Sie die für Ihre Position und Ihre Branche vorgeschriebenen Sicherheitsschulungen absolvieren und sich anschließend mit Ihren Zertifikaten bei Offshore-Arbeitgebern oder Personalvermittlungsagenturen bewerben. Für die meisten Einstiegspositionen im Offshore-Bereich sind keine vorherigen Offshore-Erfahrungen erforderlich, doch der Besitz der richtigen Sicherheitszertifikate ist unabdingbar, bevor Sie eine Plattform oder ein Schiff betreten dürfen.
In der Offshore-Branche gelten strenge Sicherheitsanforderungen, und Arbeitgeber stellen niemanden ein, der nicht über die erforderlichen Zertifizierungen verfügt. Zu wissen, welche Ausbildung Sie benötigen, wie lange diese dauert und wo Sie sie absolvieren können, ist der schnellste Weg, um sich für den Arbeitsmarkt fit zu machen.
Welche Qualifikationen braucht man für einen Job auf einer Offshore-Anlage?
Um im Offshore-Bereich zu arbeiten, benötigen Sie in der Regel eine Kombination aus berufsspezifischen technischen Qualifikationen und vorgeschriebenen Sicherheitszertifizierungen. Die genauen Anforderungen hängen von Ihrer beruflichen Funktion, der Region, in der Sie arbeiten werden, und dem Betreiber des Projekts ab. Sicherheitsschulungen sind jedoch eine allgemeine Voraussetzung für alle Offshore-Tätigkeiten, unabhängig von Ihrem technischen Hintergrund.
Zu den gängigen Qualifikationen, auf die Arbeitgeber Wert legen, gehören:
- Eine einschlägige technische oder berufliche Qualifikation (z. B. in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Ingenieurwesen oder Gastronomie)
- Von OPITO akkreditierte Sicherheitsschulungen, einschließlich BOSIET oder FOET
- Ein gültiges ärztliches Tauglichkeitszeugnis (z. B. ein Offshore- oder OGUK-Zeugnis)
- Ein gültiges Zertifikat über die Ausbildung zur Unterwasserflucht aus Hubschraubern (HUET)
- Etwaige funktionsspezifische Zertifizierungen, die vom Betreiber oder in der jeweiligen Region verlangt werden
Bei Einstiegspositionen wie „Roustabout“, „Roughneck“ oder „Catering-Assistent“ sind fachliche Qualifikationen oft weniger wichtig als Ihre Sicherheitszertifikate und Ihre körperliche Fitness. Betreiber und Bohrunternehmen möchten vor allem wissen, ob Sie in einer gefährlichen Umgebung sicher arbeiten können.
Welche Sicherheitsschulungen sind vor der Arbeit auf Offshore-Anlagen erforderlich?
Bevor sie offshore arbeiten dürfen, müssen die meisten Fachkräfte eine von OPITO akkreditierte Sicherheitsschulung absolvieren. Der gängigste Einstiegskurs ist der BOSIET-Kurs (Basic Offshore Safety Induction and Emergency Training), der Überlebenstechniken, Brandbekämpfung, Erste Hilfe und die Flucht aus einem Hubschrauber unter Wasser behandelt. Dieses Zertifikat ist in der Nordsee und vielen anderen Offshore-Regionen weltweit anerkannt.
Je nachdem, wo Sie arbeiten werden, benötigen Sie möglicherweise außerdem:
- HUET (Helicopter Underwater Escape Training) für Hubschrauberflüge zu und von Plattformen
- T-BOSIET (Tropical BOSIET), wenn Sie in tropischen Offshore-Umgebungen arbeiten
- FOET (Further Offshore Emergency Training) zur Erneuerung Ihrer BOSIET-Zertifizierung alle vier Jahre
- Zusätzliche funktionsspezifische Schulungen, z. B. zu H₂S-Risiken, manuellem Lastentragen oder Arbeiten in der Höhe
Sie können sich das gesamte Angebot an OPITO-Grundkursen für den Offshore-Bereich ansehen, um vor der Buchung genau zu verstehen, welche Zertifikate für Ihre Situation relevant sind.
Braucht man Berufserfahrung, um seinen ersten Offshore-Job zu bekommen?
Nein, Sie benötigen keine vorherige Offshore-Erfahrung, um Ihren ersten Offshore-Job zu bekommen. Viele Einstiegspositionen sind speziell für Berufseinsteiger in dieser Branche konzipiert. Für Arbeitgeber ist in dieser Phase vor allem entscheidend, dass Sie über die erforderlichen Sicherheitszertifikate verfügen, die medizinische Offshore-Untersuchung bestehen und die Bereitschaft zeigen, in einem anspruchsvollen Umfeld zu arbeiten.
Tätigkeiten wie Hilfsarbeiter, Küchenhilfe und Allround-Assistent sind übliche Einstiegsmöglichkeiten für Personen ohne Offshore-Erfahrung. Von dort aus sammeln die meisten Mitarbeiter Erfahrung und steigen im Laufe der Zeit in spezialisiertere technische oder leitende Positionen auf. Der Karriereweg im Offshore-Bereich belohnt diejenigen, die vom ersten Tag an zertifiziert, zuverlässig und sicherheitsbewusst sind.
Wie findet man als Einsteiger offene Stellen im Offshore-Bereich?
Der effektivste Weg für Berufseinsteiger, offene Stellen im Offshore-Bereich zu finden, besteht darin, sich bei auf den Offshore-Bereich spezialisierten Personalvermittlungsagenturen zu registrieren und sich direkt bei Bohrunternehmen und Dienstleistungsunternehmen zu bewerben. Dies sind die Unternehmen, die Berufseinsteiger einstellen und aktiv nach Bewerbern suchen, die bereits über die erforderlichen Sicherheitszertifikate verfügen.
- Registrieren Sie sich bei spezialisierten Offshore-Personalvermittlungsagenturen wie Fircroft, Brunel oder Airswift, die Fachkräfte für weltweite Offshore-Projekte vermitteln
- Bewerben Sie sich direkt bei Bohrunternehmen wie Transocean, Valaris oder Noble, die regelmäßig Deckpersonal für den Einstieg einstellen.
- Nutzen Sie Offshore-Jobbörsen wie OilCareers, Rigzone und EnergyJobline, um aktuelle Stellenangebote zu durchsuchen
- Absolvieren Sie zunächst Ihre Sicherheitsschulung, damit Sie sich sofort bewerben können, sobald Sie eine passende Stellenausschreibung finden.
- Knüpfen Sie über LinkedIn und Branchenveranstaltungen Kontakte innerhalb der Branche, insbesondere wenn Sie in der Nähe eines wichtigen Offshore-Zentrums ansässig sind.
Wenn Sie bereits über eine BOSIET- oder OPITO-Zertifizierung verfügen, haben Sie einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern, da Arbeitgeber Sie direkt in ein Projekt einbinden können, ohne darauf warten zu müssen, dass Sie Ihre vorgeschriebene Schulung absolvieren.
Wie lange dauert es, bis man die Zulassung für Offshore-Arbeiten erhält?
Die Zertifizierung für die Arbeit auf Offshore-Anlagen dauert in der Regel zwischen drei und fünf Tagen für die grundlegende Sicherheitsschulung. Der BOSIET-Kurs, der die gängigste Einstiegsvoraussetzung darstellt, erstreckt sich über etwa drei bis vier Tage und vermittelt alle wesentlichen Notfall- und Überlebensfertigkeiten, die Sie benötigen, bevor Sie zum ersten Mal auf eine Offshore-Anlage gehen.
Wenn Sie außerdem ein HUET-Zertifikat und ein Offshore-Tauglichkeitszeugnis benötigen, können Sie beides in der Regel innerhalb derselben Woche wie Ihre BOSIET-Schulung absolvieren. Das bedeutet, dass Sie ab dem Zeitpunkt, an dem Sie sich für eine Karriere im Offshore-Bereich entscheiden, je nach Verfügbarkeit der Kurse und Terminplanung innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig zertifiziert und bereit für eine Bewerbung sein könnten.
Wo in Ihrer Nähe können Sie eine Offshore-Sicherheitsschulung absolvieren?
Schulungen zur Sicherheit im Offshore-Bereich werden weltweit in akkreditierten Schulungszentren angeboten. Achten Sie bei der Auswahl eines Anbieters auf OPITO-akkreditierte Einrichtungen in der Nähe von großen Häfen, Flughäfen oder Branchenzentren, damit Sie Ihre Schulung bequem absolvieren können, bevor Sie zu Ihrem Projektstandort reisen.
Wir verfügen über Schulungszentren in den Niederlanden, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Belgien, Saudi-Arabien und an weiteren strategisch wichtigen Standorten, die alle gezielt ausgewählt wurden, um Fachkräften aus dem Offshore-Bereich den Zugang so einfach wie möglich zu gestalten. Unter „Standorte unserer Schulungszentren“ können Sie die Einrichtung in Ihrer Nähe finden.
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Das erwartet Sie, wenn Sie bei uns trainieren:
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- Kostenlose Stornierung oder Terminverschiebung bis zu 24 Stunden vor Kursbeginn
- Von OPITO akkreditierte Schulungen, die weltweit von Offshore-Betreibern und Arbeitgebern anerkannt werden
- Erfahrene Ausbilder mit praktischer Offshore-Erfahrung, die die Schulungen praxisnah und relevant gestalten
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